Veranstaltungen, die bewegen
Durch Zufall stießen wir auf den Dokumentarfilm „Coltan-Fieber“ und lernten den Protagonisten Yves Ndagano kennen. Seine Geschichte berührte uns zutiefst: In dem preisgekrönten Dokumentarfilm von Jan-Christoph Gockel und TD Jack Mahamba Muhindo tritt Ndagano die schmerzhafte Reise zurück in seine Kindheit im Ostkongo an, wo er als Kindersoldat und in Coltan-Minen ausgebeutet wurde. Über seine Holzpuppe Leopold transportiert er seine Empfindungen und stellt sich seinen eigenen Traumata.
Wir hielten es für wichtig, diesen Film einem größeren Publikum zugänglich zu machen und erhielten im Bonner Woki die Möglichkeit dazu. Der Film wurde in der Reihe „Menschenrechte“ in Zusammenarbeit mit Amnesty International am 14.09.2025 gezeigt und anschließend darüber diskutiert.
Mit der Filmvorführung von Coltan-Fieber ist uns ein großer Erfolg gelungen: Das Kino war gut gefüllt, die Diskussion mit Protagonist Yves Ndagano bewegte das Publikum tief.
Solche Veranstaltungen sind wertvolle Gelegenheiten, um auf die Lebensrealität im Ostkongo aufmerksam zu machen. Der Kampf um Rohstoffe bestimmt das Leben. Uns ist es ein Anliegen, über die Arbeit in den Minen und über globale Zusammenhänge zu informieren – und sie zeigen, was wir gemeinsam auf die Beine stellen können.
👉 Für dieses Jahr planen wir weitere Formate und Veranstaltungen.
Wenn du Ideen hast oder gern organisierst – mach mit! Jede neue Perspektive bereichert unser Programm.
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